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Nachbericht: Klimaschutz in Wien


Datum: 23.03.2010 Von: Wilfried Rannegger

Frau Mag. DDr. Christine Fohler-Norek präsentiert das Klimaschutzprogramm der Stadt Wien.


Die Bemühungen der Stadt Wien im Rahmen des Klimaschutzes interessierte die Mitglieder des VSI, sodaß sie Frau Mag.DDr.Christine Fohler-Norek zu einer Präsentation am 16. März 2010 eingeladen haben. Gemeinderat Herr Erich Valentin gab einen Überblick über den Stand der Arbeiten im Zuge seiner Tätigkeit

Klimaschutz seit über 10 Jahren

Seit zehn Jahren hat Wien ein umfassendes Klimaschutzprogramm, das KliP Wien. Es wurde 1999 vom Wiener Gemeinderat mit einer Laufzeit bis 2010 beschlossen. Das Ziel, bis zu diesem Jahr 2,6 Millionen Jahrestonnen an CO2-Äquivalenten zu vermeiden, wurde schon 2006 erreicht; mittlerweile stehen wir bereits bei rund 3,1 Millionen vermiedenen Jahrestonnen.

KliP II bis 2020 ist beschlossen

Lange vor dem Ende der Geltungsperiode, nämlich im Jahr 2007, wurde mit der Ausarbeitung des Nachfolgeprogramms („KliP II“), das bis 2020 laufen soll, begonnen. Zahlreiche Arbeitsgruppen aus allen Bereichen der Wiener Stadtverwaltung, den städtischen Unternehmen und Fonds sowie der Wiener Umweltanwaltschaft haben den Entwurf erarbeitet. Der Prozess wurde von der Magistratsdirektion – Klimaschutzkoordination koordiniert und von einer Projektsteuerungsgruppe begleitet, die sich aus PolitikerInnen aller im Wiener Gemeinderat vertretenen Parteien sowie FachexpertInnen zusammensetzte.

Erfolg durch Evaluierung und Zusammenarbeit

Selbstverständlich sind die bisherigen Erfahrungen mit der Umsetzung des KliP Wien sowie die Ergebnisse der Evaluierungsberichte in das neue KliP II eingeflossen. Im Herbst 2009 konnte es fertiggestellt und dem Wiener Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Mit der Verabschiedung von KliP II durch den Wiener Gemeinderat schon ein Jahr vor Auslaufen der ersten Geltungsperiode des KliP Wien ist dessen lückenlose Fortsetzung gewährleistet.

Und wer noch Fragen hat, ...

Förderungen

Bei den Fragen nach der Präsentation standen die von der Stadt Wien geboten Förderungen im Zentrum. Dabei konnte Frau Fohler-Norek auf Engagement in allen Bereichen (Wärmedämmung, Solarthermie, Photvoltaik, ...) verweisen. Es gibt Angebote an alle Wiener ihr Projekt einzureichen. Die Entscheidung wird in transparenter Form durch ein Gremium geprüft. Ablehnung gibt es nur wenn die Effizienz der Maßnahme dem Klimaschutz nicht dienlich ist. (Photovoltaikanlage ohne vernünftige Ausrichtung zur Sonne. (kleiner 900 Volllaststunden im Jahr)).

Gesetzliche Änderungen

Vom GR Erich Valentin wurde ergänzt, dass um Klip II umsetzen zu können auch gesetzliche Adaptionen notwendig werden. Sie betreffen vor allem die im Berich des Landes Wien befindlichen Gebäude, Energieerzeuger, und weitere Einrichtungen.

Um auch den Informationshunger unseres "Surfers" zu stillen, einfach anklicken!

www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz

Wir danken Frau Mag.DDr.Christine Fohler-Norek für diese Übersicht sowie unserem Gemeinderat Herrn Erich Valentin für seine Ausführungen.

(WR)